Normalerweise kennen die Profis der Augsburger Panther nur kleine, schwarze Hartgummischeiben, die Sie mit dem Schläger auf dem Eis tracktieren. Manchmal ist aber auch Handarbeit gefragt – dieses Mal mit großen weißen Scheiben. Im Rahmen einer auXsports-Challenge, machte ein Teil der Augsburger Panther in der Vorbereitung einen Ausflug zum FC Haunstetten und der Abteilung Ultimate Frisbee.

Die Trendsportart erfreut sich zunehmender Beliebtheit und war dann auch die erste Wahl von Fitness-Coach Sven Herzog aus dem reichhaltigen Angebot von auXsports. Doch was ist an dem Spiel mit der Plastikscheibe so besonders? Ziel ist es, die Scheibe in die gegnerische Zone zu spielen, wobei der Spieler mit dem Frisbee nicht laufen darf. Die Gegner versuchen dann die freistehenden Spieler zu decken und Passmöglichkeiten zu unterbinden.

Berührt die Scheibe den Boden, kommt die gegnerische Mannschaft in Scheibenbesitz. Eine Grundregel des Spiels ist, der Gegner darf nicht berührt werden, durch das körperlose Spiel können beide Geschlechter gemeinsam spielen. Die wohl größte Kuriosität – es gibt keine Schiedsrichter, Unstimmigkeiten werden direkt unter den Spielern geklärt – und siehe da, es funktioniert – auch bei großen Meisterschaften.

Doch bevor es für die Panther ans Spielen ging, wurden erst einmal verschiedene Wurftechniken geübt, was sich bei schönstem aber leicht windigen Wetter zu zeitweise zu einer echt lustigen Herausforderung entwickelte. Jetzt galt es für Steffen Tölzer, Hans Detsch, Jonathan Boutin, Arvids Rekis, Simon Sezemsky, Thomas Holzmann, Alexander Thiel, Marco Sternheimer und Neuzugang Daniel Schmölz sich mit dem neuen Spielgerät vertraut zu machen. Unter fachkundiger Anleitung der Trainer Timm Guggenberger  und Trainerin Claudia Klimesch konnten sich hier aber schnell die ersten Erfolge einstellen.

Zusammen mit den auXsportlern ging es dann auf das Spielfeld und es wurde ernst. Aufgeteilt in zwei Teams, zeigten Panther wie auch die auXsportler wahren Sportsgeist und viel Spaß am Spiel. So zeigte sich dann auch Teamcaptain Steffen Tölzer begeistert: „Super, das macht echt Spaß, man muss den Kopf einschalten, die Scheibe lesen und das werfen ist natürlich das wichtigste. Heute bei dem Wind ist das natürlich echt lustig, da passieren unerwartete Dinge. Aber es ist auch anstrengend, damit kann man sich auch gut fit halten.“

Auch Ultimate Trainer Timm Guggenberg, der auch schon 15 Jahre in Memmingen Eishockey gespielt hat, zeigte sich vom prominenten Besuch angetan: „Das war interssant heute, man sieht auf jeden Fall, dass die Jungs schnell sind, auch ohne Schlittschuhe. Es hat Ihnen auch wirklich Spaß gemacht hat und auch das körperlose Spiel haben sie gleich gut übernommen. Das werfen kann man jeden beibringen, egal welchen Sport vorher ausgeübt wurde.“

Auch Fitness-Coach Sven Herzog zog eine positives Fazit: „Also das war wirklich lustig, von der Koordination ist es sehr anspruchsvoll, die Hand-Augen-Koordination ist komplett anders, aber die Jungs haben das super aufgenommen und umgesetzt, alle waren sehr fokussiert und mit viel Spaß an der Sache dabei. Da werden wir vielleicht noch die eine oder andere Challenge bei auXsports ausprobieren.“